{embed_digitalno_izdanje}{/embed_digitalno_izdanje}Einzelpersonen und Vertreter von Unternehmen und anderen juristischen Personen müssen ab dem Sommer nächsten Jahres nicht mehr zu einem Notar gehen, um einen Vertrag oder ein anderes Dokument zu beglaubigen. Dies erklärte Rankica Benc, die Präsidentin der Kommission für internationale Zusammenarbeit der Kroatischen Notarkammer, und betonte, dass dies eine Fortsetzung der Digitalisierung der notariellen Dienstleistungen sei. Sie wies darauf hin, dass nach einer Analyse das deutsche Modell der Fernnotararbeit angenommen wurde und bereits im Dezember 2019 ein Vertrag mit der Bundesnotarkammer Deutschland unterzeichnet wurde.
Benc erklärt, dass bei der Arbeit aus der Ferne, wie bei Papierdokumenten, das höchste Sicherheitsniveau erreicht wird, das es dem Notar ermöglicht, die Identität der Partei, deren wahre und ernsthafte Absicht festzustellen und die Partei zu beraten, wie sie ihr Ziel am besten und rechtlich erreichen kann.
– Alles wird durch eine Kombination aus Videokonferenzen und elektronischer Identifizierung erreicht. Natürlich wird dies nicht über kommerzielle Plattformen erfolgen, sondern beide Bedingungen werden in einem separaten IT-System unter der Aufsicht der Kroatischen Notarkammer realisiert. Einfach gesagt, die Parteien werden sich in einem ’sicheren virtuellen Raum‘ mit dem Notar befinden und müssen nicht in dessen Büro kommen – sagt Benc.
E-Vollmachten werden besonders nützlich sein, da sie, wie andere notarielle E-Dokumente, leicht überprüfbar und in Verfahren, die aus der Ferne durchgeführt werden, verwendbar sind. Benc betont, dass die Anwendung ‚angenehm und einfach zu bedienen für die Parteien sein wird, aber gleichzeitig maximal sicher aus der Perspektive der Cybersicherheit, des Datenschutzes, der Vertraulichkeit von Amtsgeheimnissen und der Einhaltung der Vorschriften zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.‘ Obwohl die ‚Fernarbeit‘ für Notare in diesem Jahr beginnen sollte, muss sie verschoben werden.
