Der amerikanische Technologieriese Microsoft verkauft seine AR (Augmented Reality) Brillen an das US-Militär in einem Vertrag im Wert von 21,9 Milliarden Dollar, berichtet die BBC.
Die AR-Brillen basieren auf ihrem HoloLens-Produkt, das es Nutzern ermöglicht, Hologramme, die in der realen Welt 'platziert' sind, zu sehen. Der Vertrag betrifft mehr als 120.000 Headsets, die in den USA hergestellt werden, und nachdem Microsoft diese Nachricht bekannt gab, stiegen die Aktien dieses Technologieunternehmens um drei Prozent.
Augmented Reality unterscheidet sich von Virtual Reality darin, dass sie Grafiken zum bestehenden Sichtfeld des Nutzers hinzufügt, anstatt es durch eine völlig neue Umgebung zu ersetzen. HoloLens ist kommerziell für 3.500 Dollar pro Einheit erhältlich, und Microsoft verkauft es hauptsächlich an Unternehmen, die es oft mit maßgeschneiderten Softwareanwendungen kombinieren.
Architekturbüros, Krankenhäuser, Universitäten, Automobilhersteller und die US-Raumfahrtbehörde NASA gehören zu den Nutzern dieser Technologie.
In den letzten zwei Jahren hat Microsoft mit dem US-Militär in der Prototypenphase des sogenannten Integrated Visual Augmentation System (IVAS) zusammengearbeitet, das die Militärversion von HoloLens ist.
In einem Blogbeitrag erklärte Microsoft, dass diese militärischen AR-Brillen 'Soldaten sicherer und effektiver machen' werden.
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