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Naomi Osaka zieht sich vom Tennis zurück und startet die engagierte Schönheitsmarke KINLÒ

<p>Naomi Osaka</p>
Naomi Osaka / Image by: foto Shutterstock

Nach dem verpassten US-Open-Finale kündigte eine der besten Tennisspielerinnen der Welt, Naomi Osaka, an, dass sie plant, eine unbestimmte Pause vom Tennis einzulegen. Neben der Fokussierung auf ihre Gesundheit plant sie, in die Schönheitsindustrie einzutreten, insbesondere in eine Nische, die von großen Marken noch nicht ‚gefüllt‘ wurde. Die Tennisspielerin hat kürzlich die Marke KINLÒ ins Leben gerufen, eine Produktlinie für Sonnenschutz, die sich an Menschen mit dunkleren Hauttönen richtet. Wie die Tennisspielerin japanisch-haitianischer Abstammung in einer Pressemitteilung erklärte, gibt es viele Vorurteile über dunkle Haut auf der Welt, und eines der gefährlichsten ist der Glaube, dass sie keinen Sonnenschutz benötigt oder dass sie kein Melanom entwickeln kann.

Neue Mission

Darüber hinaus hinterlassen Standard-Sonnenschutzmittel oft einen weißen Rückstand, der Verbraucher mit dunklerer Haut davon abhält, sie zu verwenden. Die Marke KINLÒ wurde in Zusammenarbeit mit Dermatologen entwickelt und spricht die Bedürfnisse von Verbrauchern an, die von Kosmetikunternehmen bisher übersehen wurden. Mit diesem Schritt hat Naomi Osaka gezeigt, dass sie nicht nur auf dem Tennisplatz hervorragend ist, sondern auch weiß, wie sie die Kraft ihrer persönlichen Marke nutzen kann, um Ziele zu erreichen, die sie für wichtig hält.

Neben ihrem Engagement und ihrer Inklusivität sorgte ihre Kosmetikmarke in diesem Sommer für Schlagzeilen durch ihre öffentliche Diskussion über ihre psychischen Gesundheitsprobleme – Depressionen und Angstzustände. Osaka wollte die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Probleme lenken, mit denen Athleten täglich konfrontiert sind, die ebenso einschränkend für ihre Karrieren sein können wie beispielsweise körperliche Sportverletzungen.

Nach ihrer Erklärung und dem Rückzug von Roland Garros äußerten viele öffentliche Personen, insbesondere aus der Sportwelt, ihre Unterstützung für Osaka und lobten das Bewusstsein für psychische Gesundheitsprobleme.

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