Obwohl Warren Buffett hauptsächlich als 'Buy-and-Hold'-Investor bekannt ist, da er offensichtlich, Aktien, die er seit Jahren gekauft hat, gehalten hat, hat er kürzlich aufgrund der hohen Umschlagrate seiner Aktien besonderes öffentliches Interesse geweckt.
Konkret hat Berkshire Hathaway – das Investmentmanagementunternehmen, das unter Buffets Leitung über 293 Milliarden Dollar verwaltet und auch zahlreiche andere Unternehmen besitzt – im dritten Quartal dieses Jahres den Kauf und Verkauf von Aktien erheblich erhöht und beschleunigt. Dieser bekannte Investor hat, wie von Business Insider erklärt, signalisiert, dass er zusammen mit seinem Team erhebliche Änderungen an seinem Aktienportfolio vornimmt.
Laut einem Bericht, der Ende letzter Woche von Berkshire Hathaway veröffentlicht wurde, belief sich der Verkauf seiner Aktien im dritten Quartal auf netto 1,95 Milliarden Dollar, was im Vergleich zu 1,1 Milliarden Dollar im zweiten Quartal einen Anstieg darstellt. Daher markiert dies das vierte aufeinanderfolgende Quartal, in dem Buffett Aktien verkauft hat.
Das Unternehmen gab jedoch auch 7,6 Milliarden Dollar für Aktienrückkäufe im letzten Quartal aus und insgesamt etwas über 20 Milliarden Dollar für den Kauf eigener Aktien in den ersten neun Monaten dieses Jahres, so Business Insider. Trotz der erhöhten Rückkäufe sind die Barmittelreserven des Unternehmens auf einen Rekord von 149 Milliarden Dollar gewachsen.
Darüber hinaus sah sich Buffett, der Gründer und CEO von Berkshire Hathaway, einem der bekanntesten amerikanischen Investoren und laut Forbes der sechstreichsten Person, mit dem Problem konfrontiert, dass eine große Menge Bargeld in den 'Taschen' von Berkshire vorhanden war, jedoch nicht genügend Möglichkeiten bestand, es in renditestärkere Vermögenswerte zu investieren, erklärt BNN Bloomberg. Ohne bedeutende Geschäfte in den letzten Quartalen wandte sich Buffett den Rückkäufen als einer Möglichkeit zu, den Bargeldberg zu verteilen.
