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Kroatische Universitäten könnten bald autonome Mentoring-Systeme für Studierende nutzen

<p>Mislav Malenica</p>
Mislav Malenica

Inländische Hochschulen, selbst solche mit Tausenden von Studierenden, könnten bald ihren Studierenden kontinuierliche Mentoring-Unterstützung während ihres Studiums mit Hilfe autonomer Systeme bieten. Künstliche Intelligenz könnte Studierende bald an ihre Aufgaben erinnern sowie sie bei der Entdeckung ihrer Talente leiten und beraten, um die geeignetsten weiteren Studienoptionen zu finden.

Viele amerikanische und europäische Schulen nutzen bereits umfassend solche Unterstützung, und Mislav Malenica, Gründer und Direktor des kroatischen KI-Startups Mindsmiths zur Entwicklung autonomer Unterstützungssysteme, ist überzeugt, dass die Ära autonomer Mentoren für Studierende in Kroatien näher rückt, nachdem er kürzlich eine Seed-Investition in Höhe von 1,2 Millionen Euro vom Feelsgood-Investmentfonds gesichert hat.

– Die Idee von Mindsmiths ist es, eine Plattform zu entwickeln, auf der ein Unternehmen Software erstellen und auf weitere Schulen ausweiten könnte, wodurch diese Technologie zunehmend zugänglich wird. Sobald die erste Schule alle Vorteile autonomer Systeme demonstriert, werden auch andere Schulen diesem Beispiel folgen – ist Malenica überzeugt.

Mindsmiths arbeitet an einem solchen Projekt mit einer Spitzenuniversität der Welt zusammen, und Malenica glaubt, dass öffentliche Schulen es nach vier bis fünf Jahren nutzen könnten. Es ist einfacher, sagt Malenica, für Softwarelösungen zu bezahlen, als Tausende von Lehrern oder Mentoren zu beschäftigen.

– Ich sehe diese Möglichkeit in Kroatien ohne Probleme, weil die Menschen nicht realisieren, wie verfügbar Technologie jetzt ist – erklärt Malenica.

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