Coinbase hat angekündigt, dass es über 25.000 Adressen blockiert hat, die mit russischen Personen oder Einrichtungen verbunden sind, die angeblich in illegale Aktivitäten verwickelt sind.
Die Kryptowährungsbörse fügte hinzu, dass diese Konten durch eigene 'proaktive Ermittlungen' identifiziert wurden und dass die Adressen mit der US-Regierung geteilt wurden, um weitere Unterstützung bei der Durchsetzung von Sanktionen zu leisten.
– In den letzten Wochen haben Regierungen weltweit eine Reihe von Sanktionen gegen Personen und Gebiete als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine verhängt. Sanktionen spielen eine Schlüsselrolle bei der Förderung der nationalen Sicherheit und der Abschreckung illegaler Aggressionen, und Coinbase unterstützt diese Bemühungen der staatlichen Behörden voll und ganz – erklärte Paul Grewal, Chief Legal Officer von Coinbase, in einem Blogbeitrag vor zwei Tagen.
Grewals Ankündigung besagt, dass Coinbase seinen Teil dazu beitragen möchte, die 'kritischen wirtschaftlichen Sanktionen' zu unterstützen, die gegen russische Personen und Einrichtungen im Zuge der Invasion der Ukraine verhängt wurden.
Um diese Unterstützung zu leisten, erklärt die Börse, dass sie Schritte unternimmt, um den Zugang zu sanktionierten Akteuren zu blockieren, Versuche zur Umgehung von Sanktionen zu erkennen und Bedrohungen vorherzusehen. Dazu gehören Verfahren zur Überprüfung potenzieller Nutzer gegen Listen sanktionierter Personen oder Einrichtungen sowie die Überwachung von IP-Adressen, die zu sanktionierten Teilen der Welt gehören, wie Nordkorea.
