Ähnlich wie 1800, als er die erste Batterie erfand, verwendete der italienische Physiker Alessandro Volta grundlegende elektrochemische Prinzipien, inspiriert von den natürlichen Reaktionen von 'elektrischen' Fischen. Teams von Wissenschaftlern versuchen nun, die aktuelle Batterietechnologie durch etwas Besseres zu ersetzen.
Motiviert durch den enormen globalen Hunger nach großen Mengen tragbarer Energie arbeitet ein Team von Wissenschaftlern aus den Vereinigten Staaten und der Schweiz derzeit an einer neuen Art von Batterie, die von Aalen inspiriert ist.
Bereits bevor Menschen begannen, Elektrizität zu erzeugen, waren 'elektrische' Fische, wie der Torpedostichling (Torpedo torpedo), der am Grund des Mittelmeers lebt und auch im südlichen Adriatischen Meer zu finden ist, sowie verschiedene Arten von Süßwasserälen (Ordnung Gymnotiformes) aus Südamerika, für ihre elektrischen Impulse bekannt.
Die neue weiche und flexible Batterie, die von amerikanischen und schweizerischen Forschern auf Basis dieser Fische entwickelt wird, könnte zur Energieversorgung medizinischer Implantate und weicher Roboter eingesetzt werden.
Michael Mayer, ein Mitglied des Forschungsteams von der Universität Freiburg, gibt jedoch zu, dass sie noch einen langen Weg vor sich haben. Er erklärte, dass 'die elektrischen Organe in Aalen unglaublich komplex sind; sie sind viel besser darin, Energie zu erzeugen, als wir es sind.'
Es ist unwahrscheinlich, dass Menschen in naher Zukunft zu Batterien werden, aber die Vorstellung, dass sie besser als Lithium sein könnten, ist faszinierend. Während Kupfer und Zink ursprünglich zur Herstellung von Batterien verwendet wurden, kombinieren die besten heutigen Batterien – die die höchste elektrische Leistung bei der kleinsten Größe erzeugen – Lithium mit einer der verschiedenen Metallverbindungen.
