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Infografik: Größte Handelspartner der USA

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Die amerikanische Wirtschaft wuchs 2021 um 5,7 Prozent, während im selben Jahr das Handelsdefizit der USA mit Waren auf einen Rekord von 1,1 Billionen Dollar von 922 Milliarden Dollar im Jahr 2020 anstieg, was zu dem größten Defizit aller Zeiten führte. Darüber hinaus lagen die Importe unter den Exporten und erreichten 2021 neue Höchststände von 2,9 Billionen Dollar, während die Exporte in andere Länder bei 1,8 Milliarden Dollar stoppten.

Im Jahr 2021 belief sich der Warenhandel der USA auf fast 4,6 Billionen Dollar, wobei Kanada, Mexiko und China die größten Handelspartner der USA sind. Diese drei Länder allein machten einen Gesamthandel von 1,9 Billionen Dollar aus, was ungefähr 41 Prozent des gesamten Warenhandels entspricht.

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Aus geografischer Sicht befinden sich die beiden größten Handelspartner in Nordamerika, nämlich Kanada und Mexiko, während sechs von zehn in Asien liegen.

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Das größte Handelsdefizit besteht zweifellos mit China, das über 32 Prozent des Handelsdefizits der USA mit Waren ausmacht. Das Defizit von 355 Milliarden Dollar mit China resultiert aus Importen von Waren im Wert von 506 Milliarden Dollar, wie Maschinen und Möbel. Interessanterweise werden viele dieser Importe von amerikanischen Unternehmen durchgeführt, die ihre Produktion nach China verlagert haben. Diese Outsourcing-Aktivitäten werden als Importe gezählt, obwohl sie Gewinne für diese amerikanischen Unternehmen generieren.

Das zweitgrößte Handelsdefizit der USA besteht mit Mexiko und beläuft sich auf 108 Milliarden Dollar. Die wichtigsten Importe aus Mexiko sind Autos, Lastwagen und Autoteile. Auf der anderen Seite sind die Hauptexportgüter Autoteile und Erdölprodukte.

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Wie wirkt sich das Handelsdefizit auf die amerikanische Wirtschaft aus?

Die USA haben seit Ende der 1970er Jahre ein Handelsdefizit, sodass diese neuesten Zahlen eine Fortsetzung eines langfristigen Trends sind. Wenn ein Land mehr Geld für Importe ausgibt, als es durch Exporte verdient, muss es irgendwie den Fehlbetrag ausgleichen. Im Allgemeinen ist ein Handelsdefizit eine Form der Kreditaufnahme von ausländischen Gläubigern oder der Zulassung ausländischer Investitionen in inländische Vermögenswerte. In den USA ist das Handelsungleichgewicht mit China ein schmerzlicher Punkt, da in den letzten Jahrzehnten Millionen von Arbeitsplätzen in der Fertigung aufgrund von Offshoring verloren gegangen sind. Allerdings ist das Erreichen eines Handelsüberschusses keine Garantie für eine starke wirtschaftliche Leistung. Deutschland ist ein hervorragendes Beispiel für ein Land mit einem riesigen Handelsüberschuss, hat jedoch in den letzten Jahren nur ein bescheidenes Wirtschaftswachstum erzielt.

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