Die Gemeinde Rugvica wurde als neuer Standort für das Immunologische Institut ausgewählt, nachdem eine Lösung zur Revitalisierung des Instituts in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsministerium und dem Ministerium für Raumordnung, Bau und staatliches Eigentum gefunden wurde, gab Gesundheitsminister Vili Beroš. bekannt.
Laut der gefundenen Lösung wird die Gemeinde Rugvica dem Immunologischen Institut im Arbeitsgebiet Rugvica – Nord ein Grundstück mit einer Gesamtfläche von 69 Quadratkilometern spenden.
„Um seinen Ruf wiederherzustellen und es weiter auf der Weltkarte der führenden Hersteller von Impfstoffen für verschiedene Zwecke zu positionieren, werden in der ersten Phase, Impfstoffe gegen Masern und Röteln produziert. Darüber hinaus prüfen wir die Potenziale für die weitere Produktion von Produkten, die auf dem kroatischen und dem Weltmarkt benötigt werden“, sagte Minister Beroš.
Unter den Produkten, die auf dem kroatischen Markt benötigt werden, erwähnte der Minister Schlangen-Antivenin, insbesondere während der Touristensaison.
Es wurde erklärt, dass dort eine Fabrik für biologische Arzneimittel und eine separate Einrichtung für die Produktion von Antitoxinen gegen Schlangenbisse gebaut werden, sowie eine biopharmazeutische Einrichtung für die Produktion von tierischen Immunseren, d.h. Arzneimitteln, die für den menschlichen und veterinärmedizinischen Gebrauch bestimmt sind, hauptsächlich zur Produktion von Antitoxinen für das Gift europäischer Schlangen, und ein öffentlicher Ausschreibung für den Bau dieser Einrichtung wird in Kürze erwartet.
Das Immunologische Institut hat bereits Genehmigungen für Tierversuche und Zuchtgenehmigungen, sodass die grundlegenden Voraussetzungen für den Bau einer Einrichtung zur Verarbeitung von hyperimmunem Pferdeplasma innerhalb der neuen Fabrik gegeben sind. Die notwendigen Ressourcen befinden sich auf einem Bauernhof in Sveta Nedelja.
Der Bau der gesamten Fabrik wird spätestens in zwei Jahren beginnen, während die erwartete Bauzeit bis zur funktionalen Phase neun Monate nach der Auswahl des Auftragnehmers nach der öffentlichen Ausschreibung beträgt.
„Nach einer Reihe von Hindernissen und rechtlichen Herausforderungen, die uns teilweise im Kontext der vorherigen Schritte, die wir zur Realisierung dieses Projekts unternommen haben, zurückgeworfen haben, haben wir dank der Unterstützung der Regierung der Republik Kroatien, des Ministeriums für Bau und staatliches Eigentum sowie des Gesundheitsministeriums unter der Leitung von Minister Beroš nicht aufgegeben“, sagte der Direktor des Immunologischen Instituts Vedran Čardžić.
