Der ehemalige CEO von Celsius, Alex Mashinsky, soll im Mai 10 Millionen Dollar von den Konten des Unternehmens abgehoben haben, nur wenige Wochen bevor die mittlerweile insolvente Krypto-Kreditfirma die Abhebungen der Kunden einfrohr, so die Financial Times.
Eine mit der Angelegenheit vertraute Quelle teilte der FT mit, dass die Abhebung im Voraus geplant war und mit Mashinskys Planung in Verbindung steht.
Vor der großen Abhebung soll Mashinsky kleine Beträge an Krypto für Steuern abgehoben haben, sagte die Quelle, und kontinuierlich Kryptowährungen in Beträgen eingezahlt haben, die insgesamt dem entsprechen, was er im Mai abgehoben hat.
Mashinsky trat am 27. September als CEO zurück und erklärte, dass er 'sehr bedauert', dass die Gemeinschaftsmitglieder mit schwierigen finanziellen Umständen konfrontiert sind, und nannte sich selbst 'eine Ablenkung' für Celsius und dessen Weg zur Erholung.
Was einst eine beliebte Kreditplattform mit einem Wert von über 3 Milliarden Dollar war, stellte im Juli einen Antrag auf Chapter 11 Insolvenz, wobei Dokumente ein Loch von 1,2 Milliarden Dollar in der Bilanz offenbarten.
Celsius und US-Regulierungsbehörden
Im Versuch, einige Mittel an die Kunden zurückzugeben, sieht sich Celsius nun einigen großen Regulierungsbehörden gegenüber.
