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Annie Ernaux 17. Frau, die den Nobelpreis für Literatur erhält

Die Schwedische Akademie hat die Öffentlichkeit überhaupt nicht überrascht, indem sie den prestigeträchtigen Nobelpreis der französischen Schriftstellerin Annie Ernaux verlieh.

Diese herausragende Autorin, die die moderne Gesellschaft und zwischenmenschliche Beziehungen durch ihre verheerende autobiografische Prosa seziert – von den Beziehungen zu Eltern (Mutter) bis hin zu romantischen Partnern und Liebhabern – ist seit Jahren eine Favoritin für diesen prestigeträchtigen Preis, aber in diesem Jahr haben sie beschlossen, ihn ihr tatsächlich zu verleihen.

Ernaux wurde somit die zweite französische Schriftstellerin, nach Patrick Modiano im Jahr 2014, und erst die 17. Frau, die den Nobelpreis für Literatur gewinnt.

Inländische Übersetzungen

Die Jury der Schwedischen Akademie erklärte, dass Ernaux „für den Mut und die klinische Schärfe, mit der sie die Wurzeln, Entfremdung und kollektiven Einschränkungen des persönlichen Gedächtnisses aufdeckt“ ausgezeichnet wurde.

Zahlreiche ihrer Bücher wurden ins Kroatische übersetzt, ‚Eine Leidenschaft‚ (Vuković&Runjić), das eine obsessive Beziehung zu einem Liebhaber erzählt und das „ein Handbuch ist, das allen hilft, die in der Liebe verloren sind“, ‚Das Ereignis‚ (Booksa und Mama), in dem Ernaux ihre Erfahrung mit einer Abtreibung beschreibt, ‚Mädchenjahre‚ (OceanMore), eine Geschichte über das Erwachsenwerden, und ‚Jahre‚ (OceanMore), in dem sie das Aufwachsen in Frankreich seziert, sowie ‚Eine Frau‚ (Kulturtreger und Multimedia Institute), in dem sie über ihre verstorbene Mutter schreibt.