Auf der kürzlich abgehaltenen 90. Generalversammlung von Interpol, die in Neu-Delhi stattfand, präsentierte diese internationale Kriminalpolizeiorganisation ihr Segment des Metaversums, das für alle Polizeikräfte weltweit gedacht ist. Während der Präsentation des neuen virtuellen Interpol konnten die Teilnehmer das virtuelle Hauptquartier der Organisation sehen, das sie ‚betreten‘ und mit Mitarbeitern und anderen Nutzern kommunizieren konnten.
Die Idee hinter dem Beitritt der Polizeiorganisation zum Metaversum ist einfach – sie wollen das Metaversum sicherer machen. Aus diesem Grund werden Polizeibeamte aus der ganzen Welt in die Lage versetzt, sich in einer virtuellen Umgebung über die virtuelle Welt zu informieren und zu schulen, damit sie sich der potenziellen Gefahren und Herausforderungen bewusst sind, die sie mit sich bringt.
Interpol ist der Ansicht, dass mit der Expansion des Metaversums und der zunehmenden Anzahl von Nutzern, die es bewohnen werden, die Anzahl der potenziellen Verbrechen, die in der virtuellen Realität begangen werden können, ebenfalls zunehmen wird. Dazu gehören möglicherweise Verbrechen, die sich gegen Kinder richten, Datendiebstahl, Geldwäsche, Finanzbetrug, Fälschung, Phishing, Ransomware-Angriffe sowie sexuelle Belästigung und Stalking, die bereits in vielen virtuellen Spielzimmern stattfinden.
– Es ist wichtig für die Polizei zu wissen, was sie erwarten kann und wie sie Verbrechen in der virtuellen Welt von denen in der realen Welt unterscheiden kann – denn was in der einen ein Verbrechen ist, muss es in der anderen nicht sein – sagten Vertreter von Interpol.
Aus all diesen Gründen hat Interpol eine spezielle Expertengruppe zusammengestellt, die ausschließlich für Fragen der Sicherheit im Metaversum zuständig sein wird, und sie werden voraussichtlich mit Meta und anderen zusammenarbeiten, die ihre virtuellen Metaversum-Welten ankündigen.
