Die globalen Ölpreise sind in der vergangenen Woche zum zweiten Mal in Folge stark gefallen, da das langsame Wachstum der größten Volkswirtschaften der Welt zu einer schwächeren Nachfrage nach Energie führt.
Der Preis für ein Barrel auf dem Londoner Markt fiel in der vergangenen Woche um 8,7 Prozent auf 87,62 USD, während der Preis für ein Barrel auf dem amerikanischen Markt um fast 10 Prozent auf 80,08 USD sank.
Der Preisrückgang ist das Ergebnis des verlangsamten Wachstums der Volkswirtschaften, was wiederum die Nachfrage nach Öl schwächt.
Händler sind besonders besorgt über den weiteren Anstieg der COVID-19-Fälle in China, was die Hoffnungen zunichte gemacht hat, dass der größte Ölimporteur der Welt bald alle COVID-Beschränkungen aufheben und somit zu einem Anstieg der Energienachfrage beitragen wird.
In der vergangenen Woche berichteten Peking und einige andere große Städte von der höchsten Zahl neuer Infektionen seit Beginn der Pandemie.
– Der Anstieg neuer COVID-Fälle in Peking und anderen Städten hat uns daran erinnert, dass wir nicht mit einer Änderung der Wachstumsentwicklung der Wirtschaft und der Ölnachfrage im größten Ölimporteur der Welt in naher Zukunft rechnen sollten – sagte Tamas Varga von PVM.
