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Rückgang der deutschen Exporte nach China und Russland

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Die deutschen Exporte nach Russland und China sind im Oktober erheblich gesunken, wie vorläufige Daten des Statistischen Bundesamtes am Dienstag zeigten.

Die deutschen Exporte nach Russland haben sich im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres mehr als halbiert und sind auf eine Milliarde Euro gefallen, berichtete Destatis in dem Exportbericht für die Gruppe der ‚Drittländer‘.

Die Exporte nach China fielen um etwa acht Prozent auf 8,6 Milliarden Euro, was die strikte chinesische Null-Toleranz-Politik gegenüber COVID-19 widerspiegelt, die die wirtschaftliche Aktivität beeinträchtigt hat, schätzt Destatis.

Im Gegensatz dazu stiegen die Exporte in die USA, das Hauptziel, im Vergleich zum letzten Oktober um 28 Prozent und erreichten 13,9 Milliarden Euro. Das Wachstum ist jedoch langsamer als im September, als es um 43,7 Prozent im Jahresvergleich anstieg.

Die Exporteure profitieren von einem schwächeren Euro gegenüber dem Dollar, was ihre Waren für Käufer in den USA günstiger macht.

Die Exporte nach Großbritannien stiegen im Oktober ebenfalls erheblich im Jahresvergleich um 10,2 Prozent.

Bereinigt um Kalender- und Saisoneffekte fielen die deutschen Exporte in Länder außerhalb der EU im Oktober im Vergleich zum September um 1,6 Prozent, als es einen Anstieg von einem Prozent gab. Der Wert der Exporte im letzten Monat betrug 61,2 Milliarden Euro.

Im Vergleich zum letzten Oktober stieg er laut saisonal und kalenderbereinigten Daten um 15 Prozent, nach einem Anstieg von 20,3 Prozent im September.

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