Home / Geschäft und Politik / Vušković: Maßnahme zur Bekämpfung der Inflation durch Preisrundung

Vušković: Maßnahme zur Bekämpfung der Inflation durch Preisrundung

<p>Petar Vušković</p>
Petar Vušković / Image by: foto Ratko Mavar

Eine Möglichkeit, die Preise auf das Niveau vor der Rundung aufgrund der Einführung des Euro zu senken und gleichzeitig die weitere Inflation einzudämmen, besteht darin, fairen Händlerlabels an Händler zu vergeben. Da der persönliche Konsum größtenteils im Einzelhandel stattfindet, würde dieses Label zunächst an Händler und später an Dienstleistungsunternehmen und sogar öffentliche Institutionen vergeben werden.

Nur die Händler, die die Preise auf dem bestehenden Niveau gehalten haben, d.h. die Preise aufgrund der Einführung des Euro nicht gerundet haben, würden das faire Händlerlabel erhalten. Ein solches Label würde an den Türen der Geschäfte angebracht, damit die Kunden wissen, dass es in diesen Geschäften keine Preiserhöhung gegeben hat. Faire Händler würden nicht nur das Vertrauen des Marktes gewinnen, sondern auch kostenlosen Werbeplatz im staatlichen Fernsehen, HRT, erhalten, wo sie in dieser Kampagne hervorgehoben würden. Auf diese Weise würden schwarze Listen von Händlern oder Negativität umgangen, und nur die Händler, die von Marktethik geleitet werden, würden betont. Das Ziel einer solchen Kampagne wäre psychologischer Natur und könnte das gesamte Jahr 2023 andauern.

Die Kampagne sollte Inspektionsaufsicht und Bürger einbeziehen, die Preiserhöhungen melden würden. Auf diese Weise wären die Händler gezwungen, die Preise nicht nur auf das bestehende Niveau zurückzuführen, sondern auch die Preise zu senken. Ziel ist es, das Bewusstsein der Bürger darüber zu schärfen, wo sie einkaufen können und welche Händler zu vermeiden sind. Ähnliche Beispiele für Preisreduzierungen auf dem Markt finden sich in Ländern, die den Euro vor uns eingeführt haben, wie Lettland.

Markiert: