Die Erwartungen an die kroatische Wirtschaft verbesserten sich im Dezember, angetrieben von Optimismus im Einzelhandel während der Feiertagsverkaufsaison, die das Sentiment sowohl in der Eurozone als auch in der Europäischen Union ‚hob‘, so eine Umfrage der Europäischen Kommission.
Der Wirtschaftsvertrauensindex (ESI) in Kroatien stieg im Dezember um 1,5 Punkte im Vergleich zum revidierten Wert im November und erreichte 108,3 Punkte, wie die EK Ende letzter Woche berichtete.
Die Stimmung verbesserte sich am stärksten im Monat vor der Feiertagsverkaufsaison im Einzelhandel und in der Industrie, was sich in einem Anstieg von 2,7 und 2,2 Punkten widerspiegelte.
Die Verbraucher äußerten ebenfalls Optimismus, wobei ihr Index um 1,8 Punkte stieg.
In einer Phase hoher Inflation, die die Konsumausgaben auf Grundbedürfnisse beschränkt, ließ die positive Stimmung im Dienstleistungssektor nach, was sich in einem Rückgang des Index um 0,6 Punkte zeigte. Im Oktober war er um 6,9 Punkte gestiegen, und im September um 11,1 Punkte, was die Ergebnisse der touristischen Nachsaison widerspiegelte.
Zum Jahresende verschlechterte sich auch die Stimmung im Bausektor, was durch einen Rückgang des Index um 1,2 Punkte angezeigt wurde. Die Unternehmensleiter schätzten, dass sie in Zukunft die Beschäftigung erhöhen würden, was sich im Anstieg des Beschäftigungserwartungsindex (EEI) im Dezember um 1,5 Punkte im Vergleich zum November auf 112,6 Punkte widerspiegelte.
Die Geschäftsungewissheit nahm im letzten Monat des Vorjahres ab, was sich in einem Rückgang des Unsicherheitsindex (EUI) um zwei Punkte auf 4,9 Punkte widerspiegelte.
Verbesserung in der EU und Eurozone
Sowohl Unternehmensleiter als auch Verbraucher in der Eurozone und der EU äußerten im Dezember mehr Optimismus als im November, was sich in einem Anstieg des ESI-Index um 1,8 bzw. 1,5 Punkte zeigte.
Das wirtschaftliche Klima verbesserte sich im zweiten aufeinanderfolgenden Monat, liegt jedoch weiterhin weit unter dem langfristigen Durchschnitt, stellte die Europäische Kommission fest. Die optimistischsten in beiden Bereichen waren die Führungskräfte im Dienstleistungssektor, deren Index in der EU um 3,2 Punkte und in der Eurozone um 2,6 Punkte stieg.
