In den letzten Jahren hat das indische Ökosystem von Startups erheblich zugenommen, wobei die südindischen Städte Bengaluru und Hyderabad eine Schlüsselrolle dabei spielen. Bengaluru, die Hauptstadt von Karnataka, ist auch als das ‚Silicon Valley Indiens‘ bekannt, aufgrund seines Status als führender Exporteur von IT-Dienstleistungen. Es hat eine Bevölkerung von 12,76 Millionen, was es zur viertgrößten Stadt Indiens nach Bevölkerung macht und Heimat von über 43 Einhörnern ist.
Es hat ein BIP von 110 Milliarden US-Dollar und trägt über 87 Prozent zum gesamten BIP von Karnataka bei. Es ist auch verantwortlich für den größten Anteil (34% bis 40%) der gesamten IT-Exporte Indiens.
Hinter dem Erfolg von Bengaluru stehen viele infrastrukturelle Vorteile sowie Steueranreize für Unternehmen, die es zu einem bevorzugten Standort für ausländische Investoren, multinationale Konzerne und indische Konglomerate machen.
Infrastrukturelle Vorteile
Heute haben 80% der führenden globalen IT-Unternehmen ihre Büros in Bengaluru, darunter Google, Adobe, Infosys, Amazon, Oracle, IBM und viele andere.
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Neben Infrastruktur und Steueranreizen spielt die Schaffung einer großen Anzahl von Sonderwirtschaftszonen und Softwareparks sowie ein Überfluss an qualifizierten Arbeitskräften eine wichtige Rolle bei der Anwerbung von Unternehmen. Bengaluru beherbergt derzeit über eineinhalb Millionen IT-Fachkräfte, und diese Zahl wird in naher Zukunft voraussichtlich bis zu acht Millionen erreichen.