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Erholung der Nachfrage nach deutschen Industriegütern

Die Nachfrage nach deutschen Industrieprodukten beschleunigte sich im Februar erheblich, angetrieben von Aufträgen aus anderen Eurozonen-Mitgliedstaaten, wie die Daten des Statistischen Bundesamtes am Mittwoch zeigten.

Die Neuaufträge in der deutschen Industrie stiegen im Februar um 4,8 Prozent im Vergleich zu Januar, als sie um 0,5 Prozent nach oben revidiert wurden, berichtete Destatis.

Ohne große Aufträge stiegen sie um 1,2 Prozent.

Die Inlandsnachfrage nach Industriegütern erhöhte sich um 5,6 Prozent, während die Auslandsnachfrage um 4,2 Prozent zunahm. Die Neuaufträge aus anderen Eurozonen-Mitgliedstaaten verzeichneten den stärksten Anstieg, und stiegen um 8,9 Prozent im Vergleich zu Januar, als sie um 2,6 Prozent zurückgingen.

Die Nachfrage aus anderen Ländern verlangsamte sich stark, mit einer Wachstumsrate von nur 1,4 Prozent, nach einem Anstieg von 10 Prozent im Januar.

Die Aufträge im Bereich der Herstellung von Kraftfahrzeugen und Kraftfahrzeugmotoren stiegen um 3,7 Prozent, während die Aufträge im Maschinenbau um 2,8 Prozent zunahmen.

Andererseits ging die Nachfrage nach pharmazeutischen Produkten zurück, was durch einen Rückgang der Neuaufträge um 5,5 Prozent angezeigt wird.

Die Neuaufträge in vielen Branchen der deutschen Industrie stiegen im Februar erneut, stellte das Wirtschaftsministerium fest.

– Insgesamt zeichnet sich zu Beginn des Jahres 2023 eine Erholung der Wirtschaft ab, nach einem schwachen letzten Quartal 2022 – schloss das Ministerium.

Im Vergleich zum Februar des Vorjahres sanken die Neuaufträge um 5,7 Prozent. Im Januar fielen sie um 12 Prozent.

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