Die Autoverkäufe in der EU stiegen im März mit der stärksten Rate seit fast zwei Jahren, was die Erholung der Hersteller von den Problemen mit der Halbleiterlieferung widerspiegelt, wobei das Wachstum in Kroatien doppelt so hoch war wie der Durchschnitt, so ein Bericht des ACEA-Verbandes.
Im März wurden in 26 EU-Ländern, ohne Malta, über eine Million neue Autos registriert, was 28,8 Prozent mehr ist als im gleichen Monat des Vorjahres, stellte der Herstellerverband fest. Die Wachstumsrate ist die höchste seit Mai 2021.
Im Februar stiegen die Verkäufe um 11,5 Prozent.
Die Ergebnisse dieses Jahres zeigen die Lieferprobleme des letzten Jahres, mit denen die Hersteller konfrontiert waren, erklärte der Verband im Bericht des letzten Monats.
Im März verzeichneten alle führenden europäischen Märkte zweistelliges Wachstum, mit den höchsten Verkaufssteigerungen in Spanien und Italien, mit 66,1 bzw. 40,7 Prozent.
Die Zahl der registrierten Neuwagen in Frankreich stieg ebenfalls, und zwar um 24,2 Prozent im Vergleich zu März des letzten Jahres. Deutschland blieb hinter der ‚großen‘ Gruppe zurück, mit einer Wachstumsrate von 16,6 Prozent.
