Am Dienstag verkaufte das Finanzministerium Schatzanweisungen im Wert von 921 Millionen Euro zu höheren Zinssätzen als bei der vorherigen Auktion, was auf den anhaltenden Spillover-Effekt der strafferen Geldpolitik der Europäischen Zentralbank auf den heimischen Finanzmarkt zurückzuführen ist.
In Erwartung der Fälligkeit von 1,035 Milliarden Euro in Schatzanweisungen bot das Ministerium 700 Millionen Euro zur Zeichnung an.
Finanzinstitute reichten Gebote in Höhe von insgesamt 1,48 Milliarden Euro ein, von denen das Ministerium Gebote im Wert von 921 Millionen Euro akzeptierte.
So wurden Schatzanweisungen mit einer Laufzeit von sechs Monaten in Höhe von 110 Millionen Euro zu einem Zinssatz von 3,2 Prozent ausgegeben, was 0,7 Prozentpunkten höher ist als bei der Auktion am 18. April.
Zusätzlich wurden Schatzanweisungen mit einer Laufzeit von einem Jahr in Höhe von 1,36 Milliarden Euro zu einem Zinssatz von 3,5 Prozent ausgegeben, was 0,2 Prozentpunkte höher ist als bei der vorherigen Auktion.
Nach der heutigen Ausgabe, zusammen mit der gleichzeitigen Fälligkeit von 1,035 Milliarden Euro in Schatzanweisungen, verringert sich der Bestand an ausgegebenen Schatzanweisungen um 114,35 Millionen Euro auf 2,32 Milliarden Euro.
Das Finanzministerium wird anschließend über das Datum der nächsten Auktion informieren.
