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Autoverkäufe in der EU im April stark gestiegen; Kroatien deutlich über dem Durchschnitt

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Automobili u Kini / Image by: foto Shutterstock

Die Autoverkäufe in der EU sind im April erneut stark gestiegen, wobei die Wachstumsrate Kroatiens fast dreimal so hoch ist wie der europäische Durchschnitt, so ein Bericht des Herstellerverbands ACEA, der am Mittwoch veröffentlicht wurde.

Im April wurden in 26 EU-Ländern, ohne Malta, 808.188 neue Autos registriert, was 17,2 Prozent mehr ist als im gleichen Monat des Vorjahres, stellte ACEA fest.

Im März sprangen die Verkäufe um 28,8 Prozent, die höchste Rate seit Mai 2021.

Unter den führenden Märkten stieg die Zahl der neu registrierten Autos im April am stärksten in Italien und Frankreich, um 29,2 bzw. 21,9 Prozent.

Deutschland verzeichnete ebenfalls ein zweistelliges Wachstum von 12,6 Prozent. Der bescheidenste Anstieg war in Spanien mit 8,2 Prozent.

In Kroatien wurden laut ACEA-Daten im April 6.125 neue Autos registriert, was 44 Prozent mehr ist als im gleichen Monat des Vorjahres. Im März stieg ihre Zahl um 61,5 Prozent.

Deutschland weiterhin bescheiden

Von Januar bis April wuchs der EU-Pkw-Markt im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres um 17,8 Prozent, mit 2,5 Millionen registrierten Fahrzeugen, stellte ACEA fest.

Unter den führenden Märkten stiegen die Verkäufe in Spanien in den ersten vier Monaten dieses Jahres am stärksten, um 33,7 Prozent.

Italien und Frankreich folgten mit einem Verkaufswachstum von 26,9 bzw. 16,7 Prozent. Das bescheidenste Wachstum wurde in Deutschland mit einer Rate von 7,9 Prozent verzeichnet, was im Vergleich zu den anderen ‚großen Vier‘ weiterhin bescheiden ist.

In Kroatien wurden von Januar bis April laut ACEA-Daten 19.284 neue Autos registriert, was 38,8 Prozent mehr ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

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