Das neueste Einhorn im Silicon Valley ist nichts anderes als ein Bergbau-Start-up. Es handelt sich um das Unternehmen KoBold Metals aus Berkeley, Kalifornien, das Metalle wie Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt mithilfe von künstlicher Intelligenz erkundet.
Diese sind Schlüsselmineralien, die für die Zukunft der grünen Energie notwendig sind und in Tiefen von 100 bis 2000 Metern unter der Erdoberfläche liegen. Künstliche Intelligenz unterstützt die Experten dieses Unternehmens bei der Lokalisierung dieser Mineralien. Nach der Entdeckung der Mineralien arbeitet KoBold Metals mit Bergbauunternehmen zusammen und berät sie bei der effizienten Gewinnung, wiederum unter Verwendung eigener KI-Tools.
Besonders interessiert sind sie an Kobalt, einer Ressource, die weit verbreitet in Lithium-Ionen-Batterien für Mobiltelefone und Elektrofahrzeuge verwendet wird. Kürzlich erwarben sie auch eine Kobaltmine in Sambia.
Das Unternehmen, das mit über einer Milliarde Dollar bewertet wird, nutzt künstliche Intelligenz sowie geochemische, geophysikalische und geologische Daten, um Technologien zu entwickeln, die Kobalt lokalisieren können. Das Produkt verwendet maschinelles Lernen und soll als Suchmaschine zur Auffindung von Quellen dienen. KoBold Metals hat seine Technologie genutzt, um in Nordamerika Land basierend auf Produktprognosen zu kaufen.
