Die Deutsche Bank hat einen Antrag auf eine Lizenz für eine Plattform zur Verwahrung digitaler Vermögenswerte bei der deutschen Finanzaufsichtsbehörde, der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), eingereicht, wie aus einem Bericht von Bloomberg hervorgeht.
Bei einer Konferenz, die Anfang dieser Woche stattfand, erklärte der Chef der Deutschen Bank David Lynne, dass die Bank „ein Geschäft und eine Verwahrung mit digitalen Vermögenswerten aufbaut“ und bestätigte, dass sie bei der BaFin einen Antrag auf eine Lizenz für digitale Vermögenswerte gestellt hat.
Die deutsche Bank arbeitet Berichten zufolge seit Ende 2020 an einer Verwahrplattform für Krypto-Vermögenswerte, mit dem Ziel, 2021 ein minimal funktionsfähiges Produkt zu etablieren und das globale Kundeninteresse an einer Pilotinitiative zu erkunden.
Mit Vermögenswerten im Wert von 1,3 Billionen US-Dollar, laut S&P Globals größten Banken im Jahr 2023, ist die Deutsche Bank die größte Bank in Deutschland nach Gesamtvermögen und die neuntgrößte Bank in Europa.
Die Begeisterung für die Verwahrung digitaler Vermögenswerte markiert eine bedeutende Wende für die Deutsche Bank, die den Wert von Bitcoin in einer Forschungsnotiz von 2021 als „vollständig auf Wünschen basierend“ beschrieb.
