Der deutsche Energieriese RWE hat mit dem Abbau von Windparks begonnen, um Platz für die weitere Expansion eines Tagebaus für Lignit in der westlichen Region Nordrhein-Westfalen zu schaffen. Eine Windturbine wurde bereits abgebaut, und weitere sieben sind für den Abbau geplant, um zusätzlich 15 bis 20 Millionen Tonnen sogenannter ‚Braunkohle‘ zu fördern, die umweltschädlichste Energiequelle.
Der Abbau von Windparks ist Teil eines im vergangenen Jahr zwischen Robert Habeck, dem Minister für Wirtschaft und Klimaschutz von der Grünen Partei, und Mona Neubaur, der Ministerin für Wirtschaft von Nordrhein-Westfalen, erzielten Abkommens zur Erleichterung der Mine. Im Gegenzug musste RWE einem schrittweisen Ausstieg aus der Kohle bis 2030 zustimmen, acht Jahre früher als der vorherige Termin.
– Dies ist ein guter Tag für den Klimaschutz – sagte Habeck damals.
Allerdings hat dieser Schritt in dieser Woche Empörung unter Aktivisten ausgelöst.
– Die aktuelle Klimakrise erfordert dringende und koordinierte Anstrengungen, um die Installation jeder einzelnen Windturbine, Solarpanel und Wärmepumpe zu beschleunigen. Alles, was von diesem kritischen Vorhaben ablenkt, insbesondere der Abbau erneuerbarer Energiequellen zur Förderung fossiler Brennstoffe, muss eindeutig verboten werden – sagte Fabian Hübner, ein leitender Aktivist bei Beyond Fossil Fuels, einer Klimakoalition mit Sitz in Deutschland.
