Nach vollen 26 Jahren bei Alexander McQueen hat sich Kreativdirektorin Sarah Burton entschieden, sich von dem Modehaus zu verabschieden. Ihre letzte Kollektion, Frühling/Sommer 2024, wird Ende September präsentiert, und wo die Kreative ihre Karriere fortsetzen wird, ist noch unbekannt. Die Nachricht über ihren Abschied überraschte die Öffentlichkeit und Modebegeisterte, insbesondere da Burton so lange für die Marke gearbeitet hat, zunächst als persönliche Assistentin des talentierten Alexander McQueen und nach seinem Tod vor 13 Jahren als Kreativdirektorin.
In ihrer Arbeit gelang es ihr, der Vision des verstorbenen Genies treu zu bleiben und der gesamten Geschichte gleichzeitig ihre persönliche, femininere Note zu verleihen. Diese englische Designerin trat 1996 in McQueens Team ein, während sie an der Central Saint Martins studierte. Nach Abschluss ihres Praktikums und ihres Studiums kehrte sie in das Modehaus zurück und begann, an Damenkollektionen als rechte Hand von Alexander McQueen zu arbeiten. Nach seinem Tod im Jahr 2010 entschied das Management, dass die Marke weiterhin operieren würde, und es gab keinen Zweifel an seinem Nachfolger. Die talentierte Burton war die ’natürliche‘ Wahl.
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Persönliche Note
Wie W Magazine berichtet, waren sowohl das Publikum als auch die Kritiker sich einig in der Ansicht, dass Burton McQueens Vision in ihren Kreationen folgte und es schaffte, die Marke stärker ins 21. Jahrhundert zu führen, während sie der gesamten Geschichte ihre persönliche Note verlieh. Sie wurde bekannt für ihre Schneiderkünste, außergewöhnlichen Details und einige provokante, unkonventionelle Kreationen. Ein Jahr nach Übernahme der Rolle als Kreativdirektorin erhielt Burton eine herausfordernde Aufgabe – das Hochzeitskleid für die zukünftige britische Prinzessin, Kate Middleton, zu entwerfen. Die Welt sprach lange über die beiden Hochzeitskleider, die sie für die Prinzessin entworfen hat, sowie über das Kleid für ihre Schwester, Pippa Middleton.
