Straßenverkehrsträger fehlen etwa 1.500 oder sogar 15 Prozent der Fahrer, um bestehende Linien aufrechtzuerhalten, und etwa 3.000 oder 30 Prozent für das normale Funktionieren voller Fahrpläne, wurde auf der Arbeitssitzung des HUP-Verbands für Verkehr gewarnt, die wichtige Vertreter öffentlicher Linien- und Stadtverkehrsträger versammelte.
Die Erklärung von HUP weist auch darauf hin, dass der Abfluss von Fahrern aufgrund von Pensionierungen und Abwanderungen in Nachbarländer den Zufluss neuer Fahrer übersteigt.
Der wachsende Arbeitskräftemangel wird zu einer der größten Herausforderungen für die Gewährleistung von Kontinuität und Verfügbarkeit sowie für die Sicherheit des Busverkehrs in ganz Kroatien, ist eine der Schlussfolgerungen der Arbeitssitzung der Vertreter des Straßenverkehrssektors.
Vom HUP-Verband für Verkehr wird geglaubt, dass es in erster Linie notwendig ist, den Trägern die Grundlagen für die Normalisierung des Betriebs durch öffentliche Dienstleistungen zu bieten und den Prozess der Angleichung des Liniennetzes einzuleiten, und dann die optimale Kombination von Maßnahmen zu finden, um das bestehende Potenzial auf dem heimischen Arbeitsmarkt freizusetzen sowie die Einfuhr von Arbeitskräften aus Drittländern weiter zu regeln. Der Straßenverkehr muss in erster Linie auf dem Engagement heimischer Arbeitskräfte basieren, während die Einfuhr ausländischer Arbeitskräfte die Spitzenbedarfe des Sektors decken sollte, betont HUP.
Das Mitglied des Vorstands und des Mitgliederrats von HUP, Dražen Divjak, wies darauf hin, dass jeder im Sektor mit dem Problem des Arbeitskräftemangels konfrontiert ist und dass dieses Problem nicht nur Kroatien, sondern auch andere europäische Länder betrifft.
– Diese Herausforderung stört nicht nur unser tägliches operatives Geschäft, sondern bedroht auch ernsthaft die Verfügbarkeit des Verkehrs, insbesondere in ländlichen Gebieten und Orten, die weiter von den Landkreisen entfernt sind. Als verantwortungsvolle Unternehmer wollen wir diese Herausforderung nicht unter den Teppich kehren, sondern aktiv nach Lösungen suchen, die uns Raum geben, mit dieser Herausforderung umzugehen – glaubt Divjak.
