Stellen Sie sich vor, Sie gehen auf ein ‚Date‘, eins, zwei, drei… und nach ein paar Monaten sagt Ihnen die Person, dass es für sie ‚einfach nicht passt‘. So könnte man grob beschreiben, wie Arbeitgeber in den letzten Jahren versucht haben, neue Mitarbeiter zu finden. Und ja, es ist tatsächlich nicht einfach für sie! In einem wettbewerbsintensiven Geschäftsumfeld ist es entscheidend, Talente zu finden und zu gewinnen, um die Organisationen voranzubringen. Allerdings ist es eine herausfordernde und anspruchsvolle Aufgabe für die Personalabteilungen (HR). Potenzielle Kandidaten mit den gewünschten Fähigkeiten und Qualifikationen zu identifizieren, zu gewinnen und zu engagieren, gefolgt von ihrer Integration ins Team und dem Lernen, ist ein langer und kostspieliger Prozess. Und obwohl jeder hofft, dass dieser Prozess zu einem ‚Klick‘ zwischen dem Arbeitgeber und dem Kandidaten führt, wird dies zunehmend seltener.
Wie kann sich das ändern? In der Hoffnung, die Suche nach ‚dem Richtigen‘ zu erleichtern, integrieren viele Arbeitgeber Künstliche Intelligenz (KI) in ihre Auswahlprozesse. Schließlich, wenn sie sich in Kunst, Musik oder Schreiben als nützlich erwiesen hat, warum sollte sie dann nicht auch bei der Mitarbeitersuche helfen? Dies wirft die Frage auf, ob es einen Platz für KI im Einstellungsprozess gibt. Und wenn ja, wie wird sie die Personalabteilungen beeinflussen und unter welchen Bedingungen?
Änderung der ‚Träger‘
‚Roasting‘ durch Stellenanzeigen in Zeitungen und physische Bewerbungen ist längst nicht mehr Teil des Einstellungsprozesses, aber nicht alles hat sich geändert. Einige Aspekte wurden digitalisiert, aber der Prozess beruht immer noch auf dem Veröffentlichen von Stellenanzeigen, dem Überprüfen von Lebensläufen und dem Durchführen von Interviews. Natürlich werden Anzeigen hauptsächlich in sozialen Medien veröffentlicht, Lebensläufe werden in spezialisierten Anwendungen erstellt und per E-Mail versendet, und Interviews werden manchmal online durchgeführt. Aber das Wesentliche bleibt dasselbe: ein Auswahlprozess mit einer Reihe von Schritten.
Da der Arbeitsmarkt jedoch zunehmend global und wettbewerbsfähig wird und Technologie alle Aspekte des sozialen und geschäftlichen Lebens durchdringt, wenden sich Unternehmen innovativen Lösungen zu, um potenzielle Talente effektiv und effizient zu entdecken. Viele haben bereits begonnen, verschiedene KI-Tools in ihren Auswahlprozessen anzuwenden. Warum? Dank der Möglichkeiten, verschiedene Analysen von früheren Beschäftigungsdaten und potenziellen Kandidaten zu generieren, kann generative Künstliche Intelligenz Unternehmen helfen, leichter zu entscheiden, welche Kandidaten für offene Positionen ausgewählt werden sollen.
KI folgt der Spur
Doch lassen Sie Ihren ersten Gedanken an KI im Einstellungsprozess nicht ein Avatar sein, der ein Interview anstelle einer realen Person führt. Die Realität ist viel logischer. KI hat ihre Rolle hauptsächlich in der Analyse gefunden, und viele glauben, dass ihr größter Vorteil darin liegt, das Risiko zu verringern, den falschen Kandidaten einzustellen, das Potenzial zu verbessern, die richtigen Mitarbeiter zu finden, und Zeit und Geld im Einstellungsprozess zu sparen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten und Gründe, warum KI in diesem Fall nützlich sein kann. Zunächst kann sie Unternehmen helfen, die Gründe für frühere Einstellungsfehler zu identifizieren. Dies geschieht durch die Analyse von Daten über frühere Mitarbeiter, die in einer bestimmten Rolle nicht erfolgreich waren. Künstliche Intelligenz kann Faktoren aufdecken, die zu ihrem Scheitern beigetragen haben, wie z.B. einen Mangel an spezifischen Fähigkeiten. Basierend auf dieser Art von Analyse können Recruiter und HR-Profis die Kandidaten genauer mit den Anforderungen abgleichen. Darüber hinaus können Algorithmen unkonventionelle Fähigkeiten und Potenziale möglicher Kandidaten identifizieren, die durch traditionelle Überprüfungsmethoden möglicherweise nicht sofort sichtbar sind. Durch die Analyse großer Datenmengen kann sie außergewöhnliche Talente aufdecken, die möglicherweise übersehen oder unterbewertet wurden. Viele heben die verbesserte Effizienz als einen entscheidenden Vorteil hervor. KI-Algorithmen können schnell Lebensläufe, Bewerbungen, Profile in sozialen Medien und andere relevante Quellen scannen, um notwendige Informationen über die Kandidaten zu extrahieren, auf deren Grundlage die Auswahl erfolgt. Darüber hinaus ermöglicht die Automatisierung dieser Prozesse den HR-Profis, sich auf die strategischen Aspekte der Talentsuche und die Interaktion mit den vielversprechendsten Kandidaten zu konzentrieren.
