Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Quartal leicht gesunken, belastet durch die schwache Kaufkraft der Bürger und höhere Zinssätze, wie Daten des Statistischen Bundesamtes am Montag zeigten.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) fiel in den drei Monaten bis September um 0,1 Prozent im Vergleich zu den vorhergehenden drei Monaten, so die preisbereinigten, saison- und kalenderbereinigten Daten von Destatis.
Im zweiten Quartal wurde jedoch ein moderates Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent erzielt, nach einer Stagnation in den ersten drei Monaten dieses Jahres, wie die revidierten Daten des Statistischen Bundesamtes für beide Quartale zeigen.
Die vorherigen Daten wiesen auf eine Stagnation im zweiten Quartal und einen Rückgang der Aktivität um 0,1 Prozent in den ersten drei Monaten hin, wie die Tabellen zeigen.
Destatis hebt den schwächeren privaten Konsum als einen besonders ungünstigen Faktor hervor, da die hohe Inflation die Kaufkraft der Verbraucher im Zeitraum von Juli bis September erodiert hat.
