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Warum die Nutzung eines Mobiltelefons beim Gehen nicht lustig wie bei Monty Python, sondern gefährlich ist

Während der legendären Serie Monty Python’s Flying Circus gab es keine Mobiltelefone, sodass John Cleese in dem unvergesslichen Sketch über das Ministerium für alberne Spaziergänge einen klassischen Aktenkoffer verwendete. Nun, obwohl das Ministerium außerhalb dieser Serie nie gegründet wurde, gibt es ernsthafte Labore, die das Gehen und allgemein alltägliche menschliche Bewegungen in Echtzeit analysieren.

Forscher der Fachhochschule Wien haben das aktuelle Phänomen einer nicht lustigen, aber sicherlich besonderen Art des Gehens untersucht – wie das Gehen mit einem Mobiltelefon in der Hand den Gang und das locomotorische System beeinflusst, und die Ergebnisse der Studie wurden in der Zeitschrift Heliyon veröffentlicht.

Ziel der Forschung war es zu bestimmen, wie sich der übliche Gang von dem eines Menschen unterscheidet, der ein Smartphone benutzt. Und tatsächlich ist der Unterschied erheblich, und was der Forschungsleiter Sebastian Durstberger und sein Team entdeckten, ist etwas besorgniserregend, so eine Erklärung der Stadt Wien.

Nämlich, während wir gehen und gleichzeitig ein Mobiltelefon bedienen, verlangsamt sich unsere Gehgeschwindigkeit, die Schritte werden breiter, und unser Körper drückt den Knopf für den sogenannten Sicherheitsmodus. Eine günstige Umstände ist, dass breitere Schritte das Sturzrisiko verringern, aber andererseits gibt es eine größere Belastung auf der Außenseite des Kniegelenks, und die langfristigen Folgen sind nicht vielversprechend, da der Knorpel und der Meniskus im Laufe der Jahre an Elastizität verlieren was laut den düsteren Vorhersagen der Forscher früher oder später zu Arthrose führen könnte.

Für die Studie gingen 27 Teilnehmer auf einem speziell gestalteten Laufband vor einem 180-Grad-gebogenen Bildschirm, der eine virtuelle Umgebung mit Geräuschen aus echtem Hintergrundrauschen projizierte. Was konnte beobachtet werden? Kleine Marker an verschiedenen Körperteilen der Teilnehmer zeigten ihre Bewegungen in dreidimensionaler Form in Echtzeit an und bestimmten den Wert der Gelenkbewegungen und die erzeugten Kräfte. Dank der Messplatten im Laufband, auf dem die Teilnehmer gingen, war es möglich, die Belastung und Position der Füße abzulesen. Neben dem Gehen beschäftigten sich die Teilnehmer auch mit Berechnungen – zuerst mental und dann, wie Sie erraten können, mit Hilfe eines Smartphones. Und so wurde ein Unterschied im Gang beobachtet.

Seien Sie also vorsichtig, dass Sie sich wegen Ihres Mobiltelefons keine Arthrose einhandeln; und übrigens, es würde nicht schaden, auf eine noch größere Gefahr zu achten – das unachtsame Überqueren der Straße mit einem Mobiltelefon in der Hand.

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