Um sie weiter zu unterstützen, haben wir bei Lider beschlossen, nach vier Jahren erneut dreißig Unternehmer unter dreißig vorzustellen, die Ihre Aufmerksamkeit verdienen. Diese Liste hebt mutige Innovatoren hervor, die Risiken eingehen, die Branchen, in denen sie tätig sind, mit ihren Ideen umgestalten und andere durch ihr Beispiel inspirieren.
Die Liste umfasst einige Unternehmer, die ihre Geschäftsvorhaben seit Jahren erfolgreich entwickeln, während andere erneut aufgenommen werden, weil ihre Ergebnisse nicht unbemerkt bleiben dürfen. Wir sind überzeugt, dass jeder von ihnen etwas Neues und Wertvolles mitbringt, das die Zukunft des kroatischen Unternehmertums prägen wird.
Eine der 30 vielversprechenden jungen Unternehmerinnen auf der ’30 Under 30′-Liste von Lider ist Maja Krištafor.
Maja ist eine der jungen Unternehmerinnen, die die Zukunft der Geschäftswelt durch Inklusivität und Gleichheit gestalten. Ihre Geschichte begann im Aktivismus, wo sie zehn Jahre lang für die Rechte von marginalisierten Gruppen eintrat, das Bewusstsein schärfte und Kampagnen für die Rechte von Frauen, LGBTIQ+-Personen und Menschen mit Behinderungen erstellte.
Während ihrer Arbeit mit Nichtregierungsorganisationen erkannte sie, dass Kampagnen Veränderungen bewirken, aber nur bis zu einem gewissen Grad. – Mir fehlte die tiefere Arbeit mit Menschen – betont Maja. So entstand das Inkluziv-Kollektiv, ein Projekt, das ihren Aktivismus mit Unternehmertum verbindet.
– Wir verbringen alle den Großteil unseres Tages bei der Arbeit, also wenn wir eine gerechtere Gesellschaft aufbauen wollen, müssen wir dort anfangen – erklärt sie.
Veränderungen durch DEI-Strategien schaffen
Durch Bildung und Spezialisierung, zusammen mit dem bevorstehenden Abschluss ihres MBA-Programms, hat Maja ein Geschäftskonzept entwickelt, das sich auf DEI (Diversity, Equity, Inclusion) Strategien konzentriert, die in Kroatien gerade erst an Bedeutung gewinnen.
– Im Westen sind diese Strategien bereits Standard, aber hier erleben wir erst ihre Anfänge. Ich hoffe, dass wir in fünf Jahren DEI als grundlegenden Standard im Geschäft betrachten werden, nicht weil es verpflichtend ist, sondern weil wir als Gesellschaft reifen und den Wert von Inklusion verstehen werden – sagt Maja.
