In Kroatien stieg im Januar der Einzelhandelskonsum im Jahresvergleich im 22. Monat in Folge, jedoch langsamer als im Vormonat, was unter anderem auf den Boykott von Geschäften aufgrund hoher Preise zurückzuführen ist.
Das Kroatische Statistische Amt (DZS) hat einen Bericht über den Einzelhandel veröffentlicht, der zeigt, dass der Konsum im Januar, laut saisonbereinigten Daten, im Vergleich zum Vormonat um 1,4 Prozent fiel, während er im Vergleich zum Januar des Vorjahres um 4,4 Prozent stieg.
Somit hat der Einzelhandelskonsum im Jahresvergleich im 22. Monat in Folge zugenommen, jedoch langsamer als im Vormonat, als das Wachstum 6,5 Prozent betrug. In der Zwischenzeit stieg der Umsatz aus dem Verkauf von Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren um 1,1 Prozent, während der Umsatz aus dem Verkauf von Nicht-Lebensmitteln (ohne Kraftstoffe und Schmierstoffe) um 8,7 Prozent zunahm.
Boykott ‚Hallo Inspektoren‘
Die Verlangsamung des Wachstums im Einzelhandel ist unter anderem das Ergebnis des Boykotts von Geschäften aufgrund hoher Preise, der in Kroatien von der Plattform ‚Hallo Inspektoren‘ organisiert wurde.
