Wenn es um die Attraktivität von Arbeitgebern geht, denken viele zunächst an Auszeichnungen oder attraktive Vorteile. Die wahre Stärke einer Organisation beginnt jedoch nicht in sozialen Medien oder in der PR. Sie beginnt von innen. In den täglichen Erfahrungen der Mitarbeiter, in der Art und Weise, wie sie gehört, geschätzt und einbezogen werden. Organisationskultur, zwischenmenschliche Beziehungen und Entscheidungsprozesse sind Elemente, die den Unterschied zwischen einem Unternehmen ausmachen, das einstellt, und einem, in dem die Menschen arbeiten möchten.
Engagement ist nicht dasselbe wie Begeisterung
Auf globaler Ebene berichten 60 Prozent der Mitarbeiter, dass sie mit ihren Jobs sehr oder mäßig zufrieden sind (PwC), während nur 23 Prozent engagiert sind (Gallup). Kroatien verzeichnet laut dem Nationalen Mitarbeiterzufriedenheitsindex (Alma Career Croatia) einen deutlich niedrigeren Prozentsatz engagierter Mitarbeiter, nur neun Prozent. Ein solches Arbeitsklima ist nicht nur eine Herausforderung für die Personalabteilung, sondern für das gesamte Management.
Andererseits sieht das Bild in Unternehmen, die regelmäßig auf ihre Mitarbeiter hören, anders aus: Das Engagement der Mitarbeiter steigt auf 36 Prozent, und nur zwei Prozent sind unmotiviert, so die Daten des Forschungsinstruments zur Mitarbeiterzufriedenheit Pulser. Dies ist kein Zufall, sondern Unternehmen, die nicht nur eine zweiseitige Kommunikation fördern, sondern auch Entscheidungen auf der Grundlage konkreter Daten treffen. Engagement ist nicht dasselbe wie Zufriedenheit. Zufriedene Mitarbeiter lieben möglicherweise ihre Jobs, aber engagierte Mitarbeiter möchten sie jeden Tag verbessern. Sie denken darüber nach, wie sie das Team effektiver, den Nutzer zufriedener und die Prozesse sinnvoller gestalten können, weil sie einen Sinn in dem sehen, was sie tun.
Eine solche Beziehung entsteht jedoch nicht spontan. Engagement wird aufgebaut. Und hier kommen Werkzeuge wie Pulser ins Spiel. Sie dienen als Grundlage für konkrete Aktionspläne. Ihre Ergebnisse zeigen, was Manager und HR-Profis nur annehmen. Die Daten liefern konkrete Antworten auf Fragen, die wir oft vermeiden oder unter den Teppich kehren, decken Probleme auf, von denen wir nicht einmal wussten, und bieten eine Basis für die Weiterentwicklung. Organisationen, die auf Mitarbeiterfeedback basieren, verzeichnen eine um 59 Prozent niedrigere Fluktuation und eine um 17 Prozent höhere Produktivität. Dies sind keine ‚weichen‘ HR-Tools, sondern ernsthafte Geschäftszahlen.
