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EU-Digitales Wallet: Der Personalausweis der Zukunft mit gefährlichen Mängeln

Stellen Sie sich vor, der Staat kann mit einem einzigen Klick Ihr Leben „ausschalten“. Nicht symbolisch, sondern buchstäblich. Plötzlich funktioniert Ihr Personalausweis nicht mehr, Sie können nicht zur Bank gehen, kein Ticket kaufen, keine Medikamente abholen oder sogar bestätigen, wer Sie sind. Alles, weil Ihre digitale Identität, der Personalausweis der Zukunft, nicht mehr aktiv ist. Dies ist keine dystopische Fiktion, sondern ein Szenario, das Experten zufolge eintreten könnte, wenn die Europäische Union nicht wesentliche Mängel in ihrem Projekt Digital Identity Wallet behebt. Die europäische digitale Identität oder EU-Digitales Wallet wird bis Ende 2026 allen EU-Bürgern angeboten.

Auf dem Papier klingt das Projekt praktisch; Bürger könnten das digitale Wallet nutzen, um ihre Identität nachzuweisen, ein Bankkonto zu eröffnen, einen Vertrag zu unterzeichnen, ein Gesundheitszertifikat zu erhalten oder innerhalb der Union zu reisen, ohne physische Dokumente vorlegen zu müssen. Die Europäische Kommission betont, dass „Bürger ihre Identität mit voller Kontrolle über persönliche Daten verwalten können, wobei Sicherheit und Datenschutz im Mittelpunkt des Projekts stehen.“

Allerdings warnen Kryptographie- und Datenschutzexperten, dass die getestete technische Lösung die Bürger nicht ausreichend schützt; vielmehr könnte sie zu einem Mittel der Massenüberwachung werden.

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