In einer Zeit, in der die kroatische Wirtschaft vor einem neuen Anpassungszyklus steht, von der Energiewende bis hin zu Veränderungen im europäischen Regulierungs- und Finanzrahmen, wird die Frage der Investitionen zu einer Schlüsselfrage der regionalen Resilienz und langfristigen Stabilität. Diese Themen werden beim ‚Regionalen Entwicklungsforum: Investitionen im Fokus‚ behandelt, das Vertreter von Landkreisen, staatlichen Institutionen, Finanzinstitutionen und dem privaten Sektor zusammenbringt, um konkrete und umsetzbare Lösungen zur Beschleunigung des Investitionszyklus in kroatischen Regionen zu finden. Es wird von der Kroatischen Vereinigung der Landkreise in Partnerschaft mit der Konrad-Adenauer-Stiftung und dem Wirtschaftsmagazin Lider am Dienstag 24. Februar um 10 Uhr im Westin Hotel in Zagreb organisiert.
Die Landkreise haben heute eine vielschichtige Rolle: Sie sind Träger strategischer Infrastrukturprojekte, wichtige Nutzer europäischer Mittel, Partner für Investoren und die ersten Ansprechpartner für die Bedürfnisse der Bürger. In diesem Kontext sind Investitionen nicht mehr nur ein Werkzeug für wirtschaftliches Wachstum, sondern auch ein Mechanismus zur Stärkung der Sicherheit, der demografischen Nachhaltigkeit und der Lebensqualität. Das Forum wird eine Diskussion darüber eröffnen, wie man Entwicklungsbedürfnisse in konkrete Projekte umwandeln kann, die einen sichtbaren Eindruck im Raum und in der Wirtschaft hinterlassen.
Erschwinglicher Wohnraum
Die Veranstaltung wird mit Reden des Präsidenten der Kroatischen Vereinigung der Landkreise und des Landrats des Landkreises Brod-Posavina, Danijel Marušić, sowie des Direktors der Konrad-Adenauer-Stiftung, Norbert Eschborn, eröffnet. Die einführende Präsentation des Ministeriums für Raumplanung, Bau und staatliches Eigentum wird Investitionen als Grundlage für regionale Resilienz und Wachstum behandeln und einen breiteren nationalen und europäischen Kontext für die aktuellen Entwicklungsschwerpunkte bieten. Der Fokus wird auf strategischer Planung, rechtzeitiger Projektvorbereitung und effektiver Nutzung der verfügbaren Finanzierungsquellen im neuen europäischen und nationalen Entwicklungsrahmen liegen. Besonderer Wert wird auf die Verknüpfung von Entwicklungsstrategien mit konkreten Investitionsprojekten gelegt, die langfristige Vorteile für die lokalen Gemeinschaften bringen.
