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Jadranko Vehar von RSRH ausgeschlossen

Der ehemalige Präsident der Republik Gewerkschaft der Arbeiter Kroatiens (RSRH), Jadranko Vehar, und die ehemalige Generalsekretärin, Vlasta Mesarić, wurden durch Entscheidungen der zuständigen Behörden von der RSRH ausgeschlossen.

In einer Erklärung, die von Präsident Željko Vidaković und Vizepräsident Ivan Majdak unterzeichnet wurde, wird festgestellt, dass Vehar sich auch nach seiner Abberufung am 18. Februar weiterhin fälschlicherweise als Präsident ausgab und versuchte, eine illegale und illegitime Versammlung der RSRH unter Verwendung illegaler und verfassungswidriger Methoden einzuberufen, wodurch er einen Schisma innerhalb der Gewerkschaft verursachte.
Darüber hinaus wurde nach der Abberufung ein Prozess der internen Prüfung und eine Reihe von Maßnahmen eingeleitet, um die Folgen dessen zu klären, was als 20 Jahre willkürliche Herrschaft von Vehar und Mesarić beschrieben wird. Konkret hat die Zagreber Kriminalpolizei ein Ermittlungsverfahren gegen sie wegen des Verdachts auf Amtsmissbrauch und der Erlangung unrechtmäßiger Vermögensvorteile eingeleitet, nachdem die Steuerverwaltung behauptete, sie hätten dem Staatshaushalt einen Schaden in Höhe von 670.000 Kuna zugefügt. Darüber hinaus haben die zuständigen Organe der Gewerkschaft erklärt, dass es grobe Verstöße gegen die Satzung der Gewerkschaft gegeben habe.
‚Bei der Überprüfung der Ansprüche sind die Organe der Gewerkschaft zu erstaunlichen Daten bezüglich des Missbrauchs von Gewerkschaftsmitteln, grober Verstöße gegen die Satzung, der Behinderung der Arbeit des Aufsichtsrats der RSRH, Mobbing von Mitarbeitern und zahlreicher anderer illegaler Handlungen durch den Gewerkschaftspräsidenten, den Generalsekretär und eine kleinere Gruppe von Gewerkschaftsbeamten gekommen‘, heißt es in der Mitteilung der RSRH.