Das durchschnittliche Nettogehalt, das für Juli in juristischen Personen gezahlt wurde, betrug 1.315 Euro, was nominal 15,2 Prozent und real 12,7 Prozent mehr ist als im Juli des Vorjahres, während das durchschnittliche Gehalt im Vergleich zu Juni auf dem gleichen Niveau blieb, berichtete das Statistische Amt (DZS) am Donnerstag.
Laut DZS-Daten wurde das höchste durchschnittliche monatliche Nettogehalt für Juli im Lufttransport gezahlt, das 2.248 Euro betrug, während das niedrigste in der Bekleidungsindustrie bei 856 Euro lag.
In der Bekleidungsindustrie wurde auch das niedrigste durchschnittliche Bruttogehalt pro Beschäftigten in juristischen Personen für Juli gezahlt, bei 1.111 Euro, während das höchste 3.290 Euro, ebenfalls im Lufttransportsektor, betrug.
Das Median-Nettogehalt für Juli betrug 1.130 Euro, und das Median-Bruttogehalt lag bei 1.537 Euro.
Mit einem Gehalt von bis zu eintausend Euro verdienen fast 40 Prozent der Beschäftigten, etwa zwei Drittel, weniger als das Durchschnittsgehalt.
Eine detailliertere Gehaltsverteilung zeigt, dass fast 40 Prozent der Beschäftigten in juristischen Personen ein Gehalt von bis zu eintausend Euro verdienen, da die Schwelle für das vierte Dezil bei 1.008 Euro liegt. Bis zu 905 Euro verdienen 30 Prozent, und mit einem Gehalt von bis zu 815 Euro 20 Prozent der Beschäftigten. Zehn Prozent verdienen bis zu 741 Euro.
