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EIHP bereitet Energiesertifizierer auf die Herausforderungen der Dekarbonisierung vor

Die energetische Zertifizierung von Gebäuden wird im Kontext des grünen Wandels und der europäischen Klimaziele immer wichtiger, und die Tatsache, dass bis zu 75 Prozent der Gebäude in Kroatien nicht energieeffizient sind und die jährliche Renovierungsrate nur ein Prozent beträgt, zeigt deutlich den Bedarf an beschleunigten Maßnahmen im Bausektor. Aus diesem Grund hat das Energiestitut Hrvoje Požar (EIHP) sein Ausbildungsprogramm für Energiesertifizierer an die modernen Marktbedürfnisse angepasst und es online verfügbar gemacht, auf der Moodle-Plattform, im ‚On-Demand‘-Format.

Teilnehmer wählen

Das Ausbildungsprogramm (MODUL 1) ist in sieben thematische Einheiten unterteilt, die für alle vier Berufe – Architektur, Bau, Maschinenbau und Elektrotechnik – gemeinsam sind, und ermöglicht es den Teilnehmern, das notwendige Wissen für die Durchführung von Energieaudits und die Erstellung von Energiezertifikaten für Gebäude mit einfachen technischen Systemen zu erwerben. Auf allen Geräten sind aufgezeichnete Vorlesungen, Lehrmaterialien, Diskussionsforen und Fortschrittsverfolgungswerkzeuge verfügbar, was maximale Flexibilität beim Lernen ermöglicht. Das Programm ist sofort verfügbar, und die Teilnehmer wählen ihr eigenes Tempo und ihre eigene Zeit für das Lernen.

Neue Richtlinie

Dieses Programm ist besonders relevant, da die neue Richtlinie über die Energieeffizienz von Gebäuden, die im April 2024 angenommen wurde, zusätzliche Anforderungen einführt und neue Möglichkeiten eröffnet, wodurch die Rolle der Energiesertifizierer entscheidend für die Erreichung der Dekarbonisierungsziele von Gebäuden bis 2050 wird. Dr. Marina Malinovec Puček, Leiterin der Ausbildung bei EIHP, weist auch darauf hin, dass sich mit der neuen Richtlinie die Rolle der Energiesertifizierer erheblich erweitert.

– In naher Zukunft werden sie Renovierungspässe für Gebäude erstellen, Indikatoren für die Bereitschaft eines Gebäudes für intelligente Technologien berechnen und das Potenzial für die globale Erwärmung über den Lebenszyklus von Gebäuden bewerten, der Öffentlichkeit über einzigartige Kontaktstellen beraten und Maßnahmen zur vollständigen Eliminierung von fossilen Brennstoffkesseln bis 2040 vorschlagen, mit dem ultimativen Ziel, die Dekarbonisierung im Bausektor zu erreichen. All dies zeigt deutlich, dass das Engagement und das Wissen der Energiesertifizierer wichtiger sein werden als je zuvor – schließt Malinovec Puček.

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