Der sri-lankische Schriftsteller Shehan Karunatilaka ist der Empfänger des prestigeträchtigen Booker-Preises für die besten literarischen Leistungen des vergangenen Jahres. Die Jury verlieh ihm den zweiten Roman ‚Die sieben Monde von Maali Almeida‘, der die Geschichte eines toten Kriegsfotografen auf einer Mission im Jenseits erzählt.
Laut Reuters erhielt Karunatilaka den Preis von Königin Camilla Bowles bei der ersten ‚persönlichen‘ Preisverleihung seit 2019. Darüber hinaus gewann der Autor neben der prestigeträchtigen Auszeichnung auch einen Geldpreis von 50.000 £.
Die Handlung des ausgezeichneten Romans spielt während des Bürgerkriegs in Sri Lanka in den frühen neunziger Jahren und folgt dem Kriegsfotografen, Homosexuellen und Spieler Maali Almeida, der – tot – aufwacht. Er hat jedoch sieben Monate Zeit, um seine Angehörigen zu erreichen und sie zu seinen versteckten Fotografien zu führen, die die Brutalitäten des Konflikts in seiner Heimat zeigen.
Philosophisches Abenteuer
Während seiner Rede äußerte Karunatilaka die Hoffnung, dass sein Roman in Sri Lanka gelesen wird und dass er das Publikum ermutigen wird, zu verstehen, dass korrupte, aufwühlende und nepotistische Ideen noch nie erfolgreich waren und niemals erfolgreich sein werden.
