Božidar Pavlović, Geschäftsführer der Jackie-Agentur, liest gerne umfangreich Fiktion und politische Sachliteratur, hat mehrere Lieblingsautoren, deren Werke er gläubig verfolgt, findet jedoch selten einen Geschäftstitel auf seinem Nachttisch. Nämlich ist er kein leidenschaftlicher Unterstützer von Fach- und Wirtschaftsliteratur.
Darüber hinaus betrachtet er es als ein Subgenre der notorischen Selbsthilfeliteratur, die er im Allgemeinen vermeidet, da er sie für stärker aktuellen Trends unterworfen hält als für aufschlussreich oder wertvoll. Dennoch sagt Pavlović, dass in jedem Unkraut ein Korn steckt, und während seiner vielfältigen Karriere hat er immer ein gutes Sachbuch gefunden, das für das jeweilige Feld, in dem er tätig war, wichtig war.
Er wählte immer kontroverse oder provokante Titel, die von der Standardstruktur abwichen, wie 'Niemand wie ich' oder 'Wie man in seiner Karriere erfolgreich ist, wenn man dies tut'.
Und wo ist die Kunst?
Während seiner Zeit im Bankwesen traf er beispielsweise den Futuristen Brett King, dessen Bücher, von 'Bank 2.0' im Jahr 2010 bis zum neuesten – 'Der Aufstieg des Technosozialismus' – im Jahr 2021, seine Perspektive veränderten und ihm halfen, den Aufstieg der Finanztechnologie (Fintech) und den Niedergang des Bankwesens, den wir in den letzten Jahren erlebt haben, besser zu verstehen. Ähnlich beeindruckte ihn, als Pavlović bei einem Fintech Startup arbeitete, das Softwareunterstützung für Mikrofinanzierung bot, das Buch von Hugh Sinclair 'Bekenntnisse eines Mikrofinanz-Heretikers: Wie Mikrokredite ihren Weg verloren und die Armen verraten haben'.