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Französische Gefangene erhalten Festnetztelefone

Französische Gefangene werden in ihren Zellen Festnetztelefone erhalten, bestätigte das französische Justizministerium am Dienstag. Dies soll dem weit verbreiteten Schmuggel von Mobiltelefonen entgegenwirken und den Insassen helfen, den Kontakt zu ihren Familien aufrechtzuerhalten. Laut Le Monde wurden 2016 in französischen Gefängnissen 33.000 Mobiltelefone beschlagnahmt.

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Technische Maßnahmen zur Störung von Mobilfunksignalen in Gefängnissen werden weiterhin umgesetzt, so das Ministerium. Insassen dürfen nur Anrufe an Personen tätigen, für die sie eine Genehmigung erhalten. Telefone werden in allen Zellen installiert, mit Ausnahme derjenigen, die für disziplinarische Strafen vorgesehen sind.

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Französische Gefängnisse sind überfüllt, sodass viele Insassen die Telefonzellen in den Fluren nicht nutzen können. Laut den Daten des Justizministeriums aus dem Dezember gibt es mehr als 69.000 Insassen in französischen Gefängnissen, während die Kapazität etwas über 59.000 liegt.