Das kroatische Parlament hat am Freitag einstimmig das Gesetz zur Investitionsförderung geändert, das voraussichtlich die realisierten Investitionen in Projekte, insbesondere in kleinen und mittleren Unternehmen, erhöhen, inaktive staatliche Vermögenswerte aktivieren und zu einer ausgewogenen regionalen Entwicklung beitragen wird.
Die rechtlichen Änderungen führen drei Innovationen ein, die erste betrifft die Förderung und Nutzung von Anreizen für Kleinstunternehmen, die nun die Möglichkeit haben werden, diese auch beim Kauf von gebrauchten Geräten bis zu fünf Jahre alt zu nutzen. Diese Geräte werden als Investitionskosten anerkannt, im Gegensatz zur aktuellen Regelung, die nur den Kauf neuer Geräte anerkennt.
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Das Gesetz schafft günstigere Bedingungen und erweitert die Möglichkeiten zur Nutzung von Anreizen für die Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT)-Branche, d.h. für Unternehmer aus diesem Sektor.
Die dritte Innovation bezieht sich auf die Aktivierung von Staatsvermögen, insbesondere wirtschaftlich inaktivem Vermögen, das sich in Einheiten der regionalen und lokalen Selbstverwaltung befindet.
Staatsvermögen, das nicht genutzt wird und auf dem keine wirtschaftliche Tätigkeit stattfindet, kann für einen Zeitraum von zehn Jahren an Unternehmer vermietet werden, ohne Miete zu zahlen, jedoch unter der Bedingung, dass der Investor innerhalb von drei Jahren drei Millionen Euro in das Projekt investiert und gleichzeitig den Wert des Staatsvermögens um 50 Prozent erhöht.
